Der Tod der Raupe, ist die Geburt des Schmetterlings
Wenn dich alles verlassen hat...

kommt das Allein sein.
Wenn du alles verlassen hast
kommt die Einsamkeit.

Herz aus Stein. Herz so hart. Herz unbrechbar.
Tränen laufen über meine Wangen. Herz zerissen.
Herz kaputt. Herz liegt offen. Tränen gleiten an
meinem Hals entlang. Herz so erfahren. Herz kennt alles.
Herz weiß alles. Tränen fließen über meine Brust und Rippen.
Herz tut weh. Herz will nicht erinnern.
Herz will keine Zukunft. Tränen kullern über meine Beine und
über die Knöchel. Herz hat alles verlassen.
Herz ist Allein. Herz lebt in Einsamkeit.
Tränen sammeln sich am Boden, bilden eine Pfütze.
Sieh dich an Herz!
Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf.
Eine Welt die nichts gemein hat mit der äußeren Sinneswelt.
Die ihn umgibt und in der er alle durch Worte
bestimmbaren Gefühle zurück lässt um sich dem
unausprechlichen hinzugeben.
Die Musik richtet sich an die Fähigkeit Gefühle
nachzumempfinden und ihr Wesen ist die
Harmonie und die Zeit.
Freiheit? Sind wir wirklich frei- was bedeudet Freiheit?
Nach der allgemeinsten,
ursprünglichen Bestimmung die Abwesenheit
von Zwang und die Unabhängigkeit von Notwendigkeit
oder Zufall. Diese Definition entspricht
auch der Wortgeschichte und der zunächst
sozialen Bedeutung des Begriffs: Das von einer
indogermanischen Wurzel ausgehende
„fri“ hängt mit „Freund“ zusammen und meint die Stammesverwandten, deren Gegensatz die Unfreien
(Sklaven, Kriegsgefangene) sind.
Denselben Ursprung haben das griechische und das
lateinische Wort für „frei“: eleutheros und liberale.
Freiheit erlangte später eine positive Bedeutung
als Einordnung in das gemeinsame Gesetz.
Sklave... wir sind Sklaven. Überall.
Sei es durch die Wirtschaft, durch die Medien,
den Beruf oder die Politik. Gesetzgebungen-
wir müssen gehorchen. Befehle-wir müssen gehorchen.
Medien- die meißten gehorchen ohne zu wissen,
dass andere für sie denken. Absatzmärkte, Kredite,
Anleihen, Gelder-wir müssen gehorchen.
Ein System voller Sklaven. Die Freiheit der Sklaven.
Aber wer sind die Götter, die "Fris" die Plebs
unserer Welt? Der Mensch kann aus sich heraus
weder Gefühle noch Vorstellungen haben.
Schmerz und Lust werden ihm wie sein ganzes Sein
von außen zuteil. Wir sind Gefangene unserer Gefühle.
Sie regieren über den Mensch. Freude, Glück, Macht, Erniedrigung,...Glück. Omphaloskepsis-
wir lieben unseren Nabel, mehr nicht.

4.2.07 12:31


existenzbericht

 Existenzbericht

 

Als meine Seele fast zerbrach

Kamst du aus der Dunkelheit

Du berührtest mich ganz zart

Nahmst all den Schmerz von mir

Du gabst meinem Leben Sinn

Gefühle die ich nie gekannt

Wir beide flogen durch die Nacht

Voll von dunkler Leidenschaft

 

Ich such Dich in der Dunkelheit

Bitte nimm den Schmerz von mir

Es gibt keine Ewigkeit

Doch mein Herz zieht mich zu dir

 

Du wolltest nie ein Engel sein

Du hast die Tränen nicht gesehen

Warum lässt du mich allein?

Warum kann ich nicht mit Dir geh´n?

 

 

Doch wir haben nicht gesehen

Das die Wirklichkeit uns jagt

Wir wollten fliehen, wollten weg

Doch wir waren viel zu schwach

 

Ich jage einsam durch die Nacht

Kann nicht glauben, dass Du gingst

Der Schmerz umklammert fest mein Herz

Kann nicht atmen ohne Dich

Was soll ich tun, wo soll ich hin

Es gibt nichts was mich noch hält

Bevor der Schmerz mich fast zerfrisst

Verlass ich diese Welt
21.1.07 18:12


Expose

Hallo zurück

Wieder ist ein ganzes Stück Leben geschafft. Private Lebensphilosophien bzw. Gedanken oder gar Gefühle kann ich Anbetracht der derzeitigen Situation leider nicht schreiben. Zu gefährlich, da es anscheinend mal wieder ein paar verrückte Frauen gibt, die meinen sich in mich verlieben zu müssen. Zu deren eigenen Schutz und dem Meinen und zur Belustigung einiger Leute nur ein wenig Bundeswehr Infos *g*

Gewichtsstand 78 kg - der Sport jeden Tag ist herrlich. So fit wie derzeit, war ich in meinem ganzen Leben noch nicht. Bisher bin ich der Einzige meines Zuges der das deutsche Sportabzeichen, akronym DSA schafft. Weitsprung habe ich 5m, 3000m ;400m Lauf unter Zeitende gelaufen, 100m Sprint in 12,4 sec. gepackt, selbst das Kugelstoßen ( wo ich niemals 8m schaffen werde ^^) habe ich durch "Stein schmeißen" ausgleichen können. Stein schmeißen, ich dachte die wollen und vergesäßen, aber nein tatsächlich man kann Kugelstoßen durch das werfen eines Ziegelsteins ausgleichen *lach* Dabei muss man einmal mit links und einmal mit recht werfen und mit beiden würfen über 9m kommen. Bund...Treffpunkt der Grobmotoriker. jetzt müsste ich nur noch die Schwimmdisziplinen packen- quasi unmöglich als Nichtschwimmer :D ich versuchs trotzdem und wenn ich ertrinke- ich will dieses Abzeichen.

Sooooooo, langsam wirds ernst. Wir müssen tatsächlich mit scharfen Handgranaten werfen. Ich glaube jeder bekommt weiche Knie wenn er zum ersten mal so eine tötliche Waffe in der Hand hält. Maximal 3,5 Sekunden Zeit hat man, sie so weit wie möglich von sich zu schleudern, bevor man eine Hand oder mehr verliert.

Zur Geschichte: Wir haben mal wieder einen totale komischen Typ im Zug. Nachname Biene (Name leicht geändert), klein, Ostdeutsch, 2 Meter dicke Brille mit Selbsttönung. Ist der einzige SAZ, also Soldat der sich freiwillig länger verpflichtet. Meint tatsächlich Bundeswehr ist schön und macht Spaß. Selber ist er dauernt verletzt und kriegt nicht wirklich irgendwas auf die Reihe. Ich konnte es mir nicht verkneifen ihn einach mal auf seine gestörte Persönlichkeit und falsches stolzempfinden anzusprechen, seid dem nervt er mich nicht mehr dauernt mit seinen *Pro-bund-Sprüchen*

Also Biene, ganz kleiner, dürrer Mensch... Granatenwurftechniken aus dem Liegen. Biene wirft die granate sage und schreibe 1,20 vor die eigene Stellung- er hätte mal wieder alle getötet wäre es keine Übungsgranate. Anschließend das Szenario: Wie Verhalten wir uns, wenn die scharfe Granate aus der Hand rutscht und in die eigenen Stellung fällt. Dazu die Belehrung. Das Kommando zum werfen gibt der Vorgesetze mit dem Befehl: Bereit machen zum werfen. der Soldat bestätigt durch ein "Fertig" anschließend kommt der Befehl zum werfen. Im Szenario sollen wir unsere eigenen Granate fallen lassen um dann schnellstmöglich aus der Stellung zu springen und in Deckung zu gehen. jeder macht es richtig, dann kommt Biene. Biene kommt das Kommando zum werfen- keine Reaktion. Erneuter Befehl-wieder keine Reaktion. Unser Vorgesetzer meint lapidar: Ach Biene sie langsames verträumtes Insekt und lässt selber seine Granate in die eigene Stellung fallen. Biene schaut verdutzt zieht den Splint aus seiner Übungsgranate (dadurch würde sie scharf gemacht werden). Alle fragen sich was jetzt wohl kommt. Der Vorgesetze ruft nur noch: raus raus, Biene rennt mit seiner scharfen Granate (im ernstfall) in Deckung und legt sich auf diese. Im vollen Bewusstsein die Übung richtig absolviert zu haben kommt er freudestrahlend zurück. Als er sieht das alle lachen und rufen: Biene du bist Tod realiesierte er erst das er mal totalen Mist gebaut hatte ^^

Donnerstag auf Freitag hatten wir dann die ganze Nacht Bereitschaft wegen dem Unwetter. Wäre sicherlich interessant geworden wozu man uns Tolpatsche hätte gebrauchen können ^^- wir nutzen die Nacht für eine kleine Party...


21.1.07 18:10


Wände reden nicht

~Gästebuch endlich eingerichtet ~

 

Wände reden nicht? Aber warum? Weil sie nur zuhören. Früher müssen die steine wahnsinnig viel gequasselt haben, lange bevor es die Menschen gab. Als diese dann anfingen die hochgepriesenen Kommunikation ihr eigen zu nennen verstummten die Steine. Seidem lauschen sie stille und wundern sich über die Menscheit. Wisse alles was gesagt wird, wissen welche Reaktionen ihre Gespräche hervorrufen werden. Wissen alles..und schweigen in ihrer wand. Also-wer zu euch sagt: Mit dir redet man wie mit einer Wand, sollte sich herzlich geehrt fühlen, da er der perfekte Gesprächspartner ist. Sage nicht immer was du weißt, was wisse immer was du sagst...

Welcome Back!

Zu dem und zu weit philosophischeren Thematiken *kommunizierte* ich gestern. Habe begonnen die Scherben des Amoklaufs zusammen zu kehren. Merke erste Persönlichkeitsänderungen.

 

Bleib!

(Verfasst für meine Windprinzessin 3.1.07)

Bevor du gehst

Vielleicht für immer schweigst

Deine Liebe zerbricht

Bleib!

Ich will das du verstehst

Warum ich bin

Geh noch nicht

Bleib!

Die Angst vor dem Glück

Ist es ewiglich?

Furcht vor dem alleinsein

Bleib!

Ich will nach vorn, nicht mehr zurück

Es ist verwerflich

Bist du wirklich mein?

Bleib!

Dachte ich könne dir nicht genügen

Deinen Wert mindern

Deinem Herz zu wenig bieten

Bleib!

Wollte alles selbst zusammenfügen

Überging dich dabei

So wurden zwei, die einander mieden

Bleib!

Seh mir noch einmal in die Augen

Sie bewundern dich

Wissen nicht warum sie weinen

Bleib!

Verratener Glauben

Enttäuscht und verletzt

Neue Samen der Liebe, die in dir keimen

Ich gehe!

- Yeah baby, ich steh auf überbelichtete Bilder *g* - Beatles

Irgendwann kommt für jeden der Tag
An dem man für alles bezahlt, dann stehn' wir da
Denken, wie schön es mal war
Bereuen unsere Fehler, hätten gern alles anders gemacht
Hätten all unsere Boshaftigkeiten niemals getan

Wir leben versteckt, wischen all unsere Spuren weg
Vor den anderen und vor uns selbst
Damit kein Mensch jemals sieht, wer wir in Wahrheit sind...

Wo ist der Ort für den ehrlichsten Kuss
Ich weiss, dass ich ihn für uns finden muss
Auf 'ner Strasse im Regen, auf 'nem Berg nah beim Mond
Oder kann man ihn nur vom Totenbett holen
Wo ist der Ort für einen ehrlichen Kuss
Den einzigen, den ich Dir noch geben muss...

All denen, die uns am nächsten steh'n, tun wir am liebsten weh
Und die Frage warum das so ist, bleibt unser Leben lang steh'n

Wann ist die Zeit für einen ehrlichen Kuss
Der all unsere Lügen auslöschen muss
Gib' mir die Zeit für einen ehrlichen Kuss
So wollen wir uns küssen, wenigstens am Schluss
Es wird ein Kuss sein, der alles verzeiht
Der alles vergibt und uns beide befreit
Du musst ihn mir schenken - ich bin zwar ein Dieb
Doch gestohlen ist er wertlos, und dann brauch ich ihn nicht.

Irgendwie bin ich grade des schreibens Müde. Worte wie Liebe, Vertrauen, Glück machen mir das benutzen der Sprache unangenehm. Kontrollzwang. *lach* Kindheitstraumata. Nun stehe ich da und blicke auf mein zerstörtes Reich. Nero wollte ich sein und tat wie mir geheißen. Verbrannte alles, dich, die Welt und zuletzt mich. Es verbrannte meine Haut und mein äußeres. Aber ein Phönix ward geboren. Er spielte Pyromane um endlich gut und schlecht zu trennen. Aus Unvermögen Wahrheit und Irrtum zu trennen, tötete er alles. Im Moment als nichts mehr existierte wusste er was gut was böse ist. In die Asche gilt es Bäume zu pflanzen, die Ruinen neu zu errichten- prachtvoller als jemals zuvor. Es ist an der Zeit Liebe nicht mehr zu unterdrücken sondern frei fließen zu lassen. Sich einfach in den Fluss fallen zu lassen und darin zu ertrinken. Es ist an der Zeit endlich ehrlich zu sich selbst zu sein. allen falschen Stolz, alle Selbstlügen zurückzulassen um nie mehr töten zu müssen. 2007! Ich habe Angst davor. Angst das letze stück Liebe zu verlieren, an das ich mich klammern kann. Liebe die ich immer versucht habe zu unterdrücken. Wieso kann ich niemals vertrauen. In keinem Verhältnis steht der begrenzte Zeitraum, in dem man es verspielt. Wieso fühle ich mich nur sicher wenn ich alles überwachen kann. Jetzt da ich zerstörte merke ich, wie meine schützende Hand nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Gerade werden mir die Gedanken zu unerträglich, sie meldet sich einfach nicht mehr. Ich muss loslassen und verliere die Kontrolle. ich werde mich ändern, mein Vorsatz, damit so etwas nie wieder passiert. Ich fühle wie es in mir pulsiert, wie ich ihr alles sagen will, mich erklären will und endlich kann. Selbst die Antworten gefunden habe, und ich mich Monat für Monat mehr finde. Der kurze Augenblick des Wiedersehens genügte um mich erneut in Flammen stehen zu lassen. Ich (ver)brenne

-> Positiv: Hab mal wieder ein Paar zusammengebracht, uhhhh dieses unbändige Glück zweier frischverliebter. Ein Elixier mit dem man sich inder Lage fühlt alles zu schaffen.

Beware! nothing is endless without endlessnes itselfe

 
Faun - Isis 
Ich höre deine Stimme in dem Wind
Ich schließe die Augen,
denn ich war blind
Ich falte die Hände, die Reise
beginnt
Ich höre deine Stimme in dem Wind

Ich
höre mich rufen, ich lache dabei
Ich sehe die Wolken, ich
ziehe vorbei
Ich lache und weine in einem Zug
Das
Fallen endet mit dem Flug

Ich höre deine Stimme in
dem Wind
Ich schließe die Augen, denn ich war blind
Ich falte die Hände, die Reise beginnt
Ich höre deine
Stimme in dem Wind

Ich gehe zu den Steinen, verlasse
die Zeit
Ich sterbe im Winter, ich stehe dir bei
Ich
wachse im Regen, ich spüre den Wind
Ich spüre die Erde, ich
halte dein Kind

Ich höre deine Stimme in der Nacht
Ich schließe die Augen, ich bin aufgewacht
Ich falte die
Hände, die Reise beginnt
Ich höre deine Stimme in dem
Wind
 
Ich wünschte sie würde mich sehen und mir zuhören. 
Ich will nicht viel - nur sie. Mein Glück.
3.1.07 19:01


No Mercy

Hola!

Na endlich. Seid dieser Woche weiß ich endlich, dass mir die Zeit bei der Bundeswehr doch tatsächlich das bringt was ich mir vorgestellt hatte. Wenngleich im Unterbewusstsein. Da ich an den Rand meines Verstandes gebracht wurde und beinahe soweit, dass ich mich selbst vergesse und meine archaischen Instinkte hätte hochkommen lassen. So wäre ich zu einem anderen Menschen geworden. Ein höchstmaß an Selbstberherrschung und Disziplin, endlich bis an meine Grenzen gebracht zu werden. Fantastisch. Ich wurde ungerecht behandelt. so ungerecht wie es nur irgendwie ging. Und das wo ich wirklich effektiv nur mit Ungerechtigkeit gezeizt werden kann. Langsam wuchs die Wut und der Hass in mir und verlieh mir Flügel. Ich wurde zu einem Dämon. Ein herrliches Gefühl. Letzte Woche stand das 2te Biwak auf dem Plan. Ich brachte es gut über die Bühne, doch kurz vor dem heimmarsch richtete sich der Zorn des Vorgesetzten wieder einmal auf mich. Ich wurde seid dem Morgen mit Aufgaben überhäuft, z.B Streife laufen, essen holen, Pötte reinigen usw, so dass ich keine Zeit hatte meine Sachen zusammen zupacken, was die anderen schon taten. Ich hatte ganze 7 Minuten um Zelt abzubauen und alle Klamotten wieder halbwegs wasserfest in den Rucksack zu stopfen. Dementsprechend sah er auch aus. Als der FW das sah erbrach er eine Suada über mich, nach dem Motto ich hätte nun 2 Stunden Zeit gehabt meine Dinge zu verstauen , bla. Anschließend legte ich seiner Meinung nach den Nässeschutz zu langsam an (ich hatte ihn als 2tes fertig angezogen) und wurde damit gleich mal zum MG-Träger ernannt. Nun trug ich seiner Meinung nach die Waffe falsch (ging nicht anders da mein Rucksack krumm und schief hing) und durfte sie in der Pirschhaltung mit Gurt um den Nacken gelegt schleppen. Ein wenig unangenehm nach längerer zeit. Prommt mussten wir eine längere Route laufen auf Befehl von ganz oben sowie nicht laufen sondern joggen. Also durfte ich im knackigen Laufschritt mit ca 30 Kg Gepäck rennen. Dem nicht genug mussten wir endlich in der Kaserne angekommen auch noch eine Runde Hindernissbahn absolvieren samt Rucksack versteht sich. Da ich vom laufen nach 3 tagen fast ohne Schlaf und permanenter Bewegung ziemlich geschafft war kochte ich vor Wut. Einerseits war ich froh, dass ich das Mg tragen durfte, da doch viele aus meiner Gruppe einfach zu schwach für den Job waren. Schon beim laufen haben es 3 Mann wieder vergeigt und klappten fast zusammen. Auf der Hb maulte mich dann jeder Vorgesetze noch an, dass doch mein Rucksack scheiße gebpackt sei. Also war ich ihn einfahc auf die Füße eines Oberfeldwebels und meinte trotzig ich wolle nicht mehr. Der meinte: Sie habne bloß keinen Bocvk mehr, nehmen sie dieses scheiß Ding und erledigen sie die Hb. Ich maulöte, stimmt ich habe keine Lust mehr auf den Müll, nahm den Rucksack dennoch wieder auf und warf noch ein trotziges: So...damit sie endlich die Klappe halten hinterher. dann sputete ich mich aus seinen Augen zu kommen *g*Herrlich- genau das wollte ich. Endlich erste Erfolge sind zu verbuchen, womöglich erste Schritte Richtung weiterem Lebenssinn

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Neuer Gewichtsstand: 1.12.06 : 77,6 und damit ca 3 Kilogramm mehr seid ich einberufen worden bin

Bild: Kurz vorm Haare entfernen und Piercing selber stechen (Lippe links unten) ^^

Rauchhaus Song

Der Mariannenplatz war blau, soviel Bullen waren da,
und Mensch Meier mußte heulen, das war wohl das Tränengas.
Und er fragt irgendeinen: "Sag mal, ist hier heut 'n Fest?"
"Sowas ähnliches", sacht einer "das Bethanien wird besetzt."
"Wird auch Zeit", sachte Mensch Meier, stand ja lange genug leer.
Ach, wie schön wär doch das Leben, gäb es keine Pollis mehr.
Doch der Einsatzleiter brüllte: "Räumt den Mariannenplatz,
damit meine Knüppelgarde genug Platz zum Knüppeln hat!"

Doch die Leute im besetzen Haus
riefen: "Ihr kriegt uns hier nicht raus!
Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich
Schmidt und Press und Mosch aus Kreuzberg raus."

Der Senator war stinksauer, die CDU war schwer empört,
daß die Typen sich jetzt nehmen, was ihnen sowieso gehört.
Aber um der Welt zu zeigen, wie großzügig sie sind,
sachten sie: "Wir räumen später, lassen sie erstmal drin!"
Und vier Monate später stand in Springer's heißem Blatt,
daß das Georg-von-Rauch-Haus eine Bombenwerkstatt hat.
Und die deutlichen Beweise sind zehn leere Flaschen Wein
und zehn leere Flaschen können schnell zehn Mollies sein.

Doch die Leute im Rauch-Haus
riefen: "Ihr kriegt uns hier nicht raus!
Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich
Schmidt und Press und Mosch aus Kreuzberg raus."

Letzten Montag traf Mensch Meier in der U-Bahn seinen Sohn.
Der sagte: "Die woll'n das Rauch-Haus räumen,
ich muß wohl wieder zu Hause wohnen."
"Is ja irre", sagt Mensch Meier "sind wa wieder einer mehr
in uns'rer Zweiraum Zimmer Luxuswohnung und das Bethanien steht wieder leer.
Sag mir eins, ha'm die da oben Stroh oder Scheiße in ihrem Kopf?
Die wohnen in den schärfsten Villen, unsereins im letzten Loch.
Wenn die das Rauch-Haus wirklich räumen,
bin ich aber mit dabei und hau den ersten Bullen,
die da auftauchen ihre Köppe ein.

Und ich schrei's laut:
"Ihr kriegt uns hier nicht raus!
Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich
Schmidt und Press und Mosch aus Kreuzberg raus."

2.12.06 15:50


Wochenende

Gestern habe ich mir den neuen Bond angesehen. Interessant, eine komplett andere Filmgestalltung als in den sonstigen Bond(age) Filmen ^^. Viel Gefühl, Schmerz, Sarkasmus. Relativ Bonduntypisch - Liebe!

Naja Liebe... whatever, habe ich ja erfolgreich beendet. Langsam schmerzt es, allzumal ich immer noch nicht aufhören kann von ihr zu träumen. Heute frag ich mehr denn je ob es nicht besser gewesen wäre zu versuchen etwas zu retten anstatt vollkommen zu zerstören. Aber ich bin doch ein Engel, ein Erzengel, ein Engel der Rache...

Nun wurde er freigelassen. Seine grenzenlose Wut wurde entfesselt. Er wird wüten. Er braucht ein Opfer. Er kennt es bereits. Morgen wird er es töten. Genüsslich sezieren und den Schmerz als liebkosende Berührungen aufnehmen. Er tobt, er gierd, er stöhnt in Erwartung an das Kommende. Er hat sich sein Opfer lange ausgesucht. Er hat es ihr gesagt. Sie glaubten ihm nicht. taten es als Spinnereien ab. Er lacht, es ist ein grausames lachen. Schallend, laut, höhnisch... Verrückt! Sein Mord ist so präzise wie genial. Er hat genügend Spuren gelegt. Aber man kann ihm nichts nachweisen. Er wird die kleinen verlogenen Herzen herausrießen. Stück für Stück. An seinen Händen klebt kein Blut. Er wird richten. Rache! Nachtrag: Das Beenden was nicht hätte beginnen dürfen.

Diese Offenbarung bestimmte damals meinen Geist, also tötete ich meine Liebe und mich selbst. Omphaloskepsis... Ich tötete meine Nährmutter um mich selbst zu entdecken. Meine derzeitige Phase kann man wohl als das erneute Schlüpfen eines Kücken betrachten. Als das entfalten einer Raupe zum Schmetterling. es wird noch weitere 6 Monate dauern bis der Schmetterling bereit ist die Welt zu entdecken, aber er beginnt bereits zu leben. Wenn es nur nicht so furchtbar weh tun würde, wenn ich doch nur nicht schlafen müsste und an sie denken. Das Gewebe der kleinen Raupe ist noch zu steif. Freunde!? Ein totes Lebewesen hat keine Freunde, es versucht sich zu lösen. Kann ein Mensch das? Ich hielt mich immer für stärker, bin aber wohl doch einfahc zu schwach...viel zu schwach. jeder Tag eine Probe, keine Hilfe von Außen möglich nur ich selbst kann mir helfen. ich muss stark bleiben und den Gefahren trotzen...

Soldaten dürfen nicht weinen?! Schwachsinn- ich höre gerade Pink Floyd " Comfortably Numb" und es fließt, schon so lange nicht mehr. Dieser absolute Wahnsinn in dem ich mich derzeit bewege. ich weiß nicht was ich tue oder warum. Jetzt bräuchte ich sie, dass sie mir zeigt wo meine Heimat ist, sie mir das Ticket für den Dampfer löst der mich zu ihr bringt. Sie mir das mit Tränen benetzte Taschentuch in die Hand drückt und der Abschiedskuss die Hoffnung gibt, das lächeln den Mut bringt und jede Umarmung den Lebenssinn so deutlich macht, dass man meint darin ertrinken zu müssen. Doch sie ist tot und ich mit ihr, nur liege ich viel tiefer begraben wärend sie schon  wurzeln schlägt und ihre farbenfrohe Knospe durch die Erde schiebt und baldigst erblühen wird.

Hello.
Is there anybody in there?
Just nod if you can hear me.
Is there anyone home?

Come on, now.
I hear youre feeling down.
Well I can ease your pain,
Get you on your feet again.

Relax.
I need some information first.
Just the basic facts:
Can you show me where it hurts?

There is no pain, you are receding.
A distant ships smoke on the horizon.
You are only coming through in waves.
Your lips move but I cant hear what youre sayin.
When I was a child I had a fever.
My hands felt just like two balloons.
Now I got that feeling once again.
I cant explain, you would not understand.
This is not how I am.
I have become comfortably numb.

Ok.
Just a little pinprick. [ping]
Therell be no more --aaaaaahhhhh!
But you may feel a little sick.

Can you stand up?
I do believe its working. good.
Thatll keep you going for the show.
Come on its time to go.

There is no pain, you are receding.
A distant ships smoke on the horizon.
You are only coming through in waves.
Your lips move but I cant hear what youre sayin.
When I was a child I caught a fleeting glimpse,
Out of the corner of my eye.
I turned to look but it was gone.
I cannot put my finger on it now.
The child is grown, the dream is gone.
I have become comfortably numb

 

26.11.06 16:58


Pickel...

Menschen sind wie Pickel. Unangenehme Mitesser, die mit der Zeit vergehen... - Dieser Speruch viel mir ein, als ich letzte Woche meine Haare auf die stattliche Länge von 3 mm kürzen lies um diese beknackte ABC-Schutzmaske ohne Schmerzen aufsetzen zu können. in der Mitte lies ich mir einen Iro stehen, der natürlich mal wieder für eine Menge Gesprächsstoff sorgte, da Konturenhaarschnitte ja verboten seinen blub,bla. Nachdem wirklich jeder Vorgesetze einen blöde Spruch losgelassen hätte, mit solchen geistreichen Highlights wie: Na ist ihnen ein Rasenmäher übern Kopf gefahrn (schenkelklopf), gab ich grade ebn meinen inneren Widerstand und Protest auf und kürzte den Iro auch noch. Mir wurde schon wieder Bau angedroht. sollte wohl langsam wirklich ein wenig kürzer treten ^^

 Welcome back in the world of brainfuck, senselessness and fear. So zwei weitere Wochen sind überstanden. Endlich hatte ich meine Vorgesetzten so weit mir das zu geben, weshalb ich überhaupt zum Club Camourflage gekommen bin. Absolute Erniedrigung, absoluter Seelenschmerz, absolute Antiphilantropie. Der blanke Hass, die pure Verachtung wurde mir zu teil. Aber halt.. eines nach dem anderen...

Vor 2 Wochen stand der Gruppenabend an. Gruppenabend, klingt nach Geselligkeit, tiefgründigen Gesprächen, Spaß. Nicht bei der Bundeswehr. Ich überlegte mir schon im vorraus ob ich wirklich daran teilnehmen sollte. Nachdem unser vorgesetzer Feldwebel schon im Vorfeld so einige spitze Bemerkungen über mich vom Stapel lies, sah ich die Gelegenheit gekommen endlich Tacheles reden zu können und den nahendne Konflikt schon vor meinem geistigen Auge. Also ging ich mit den restlichen Kammeraden ins Mannschaftsheim wo ca 4 Kästen Bier und Unmengen an Schnaps auf uns warteten. Bewusst trank ich wie immer nicht viel um jederzeit bei klarem Verstand zu bleiben. Während sich schon die ersten erbrachen oder aggressiv worden konnte ich den perfekten "Beobachtungshalt" einlegen. Da ich ganz bewusst den Feldwebel provozieren wollte arbeitete ich mich am Tisch so weit vor, dass ich ihm genau gegenüber saß. Nach ca. einer Stunde derber -vulgärer- sowie Fäkalwitze ,äußerte ich ihm gegenüber, dass sein Niveau nun tief genug im Boden vergraben sei, so dass man demnächst den Klappspaten zu Hilfe ziehne müsse um eventuelle ausgrabunen durchzuführen. Jetzt hatte ich ihn soweit, stark alkoholisiert fing er an mich zu beschimpfen und zu beleidigen. Da ich wusste, dass dies kommen würde saß ich genüsslich, breitgrinsend da, was ihn noch mehr in Rage versetze. Nachdem er seine Tiraden losgeworden war bot er mir allen ernstes an doch mal meine Meinung kund zu tun. Schon nach den ersten 3 Sätzen (die für ihn wohl wie ein Bonmot geklungen haben muss) unterbach er mich, worauf ich ihn höflich hinwies mir doch bitte zuzuhören, wie es für einen zivilisierten und intelligentne Menschen wie ihn doch selbstverständlich sein müsse. Das saß! Er wurde stinksauer, warf mir Verwünschungen und Affronts an den Kopf die man lieber nicht wiedergeben sollte. Als ich einfach aufstandund ihn noch einmal frech angrinste und meinte: Tut mir leid aber sie sind nicht fähig 2 klare Sätze  mit mir auszutauschen, daher erachte ich den Abend für sinnlos - und ging , flippte er beinahe aus und BEFAHL mir sitzen zu bleiben. War mir recht egal ich ging auf die Stube. Später wurde ich von den heinmkehrenden Kammeraden geweckt, einer hatte sich samt unter ihm schlafenden Stubengenossen einngekotzt. Der Abend klang also gemütlich aus, mit säubern & schrubben sowie Bettzeugwechsel. So gen 3 Uhr in der früh konnten wir dann endlich schlafen um kurz nach 4 war wecken. :D

Tja, unser Vorgesetzer hatte nicht nur mal wieder das Steuer komplett aus der Hand gleiten lassen, noch dazu eigenmächtig den Zapfenstreich verlängert usw. Der Spieß war extremst angepisst, sperrte unsere Toilette und gab dem FW noch kräftig eins auf den Deckel. Die Konsequenz bestand darin, dass wir die ganze Woche zum Essen geführt werden wollten bzw, vor dem Essen eine komplette Kasernenrunde joggen mussten. Ebenso war nur noch das Klo im Keller geöffnet war und unser Feldwebel stinke sauer auf uns war. Tja, beim Bund fällt scheiße immer von oben nach unten und nimmt dabei an Geschwindigkeit zu- Fazit wir waren die Hauptleidtragenden.

Definition Klo im Keller: Klo spottet jeder Beschreibung. es handelt sich eher um einen Komplex voller Pilze und Rost. Jeder Biologe hätte seine freude und würde jauchzen über neu entdeckte Fungiarten, welche sich bei uns auf den Schüsseln tummeln. Da selbst hartgesottenen, wenigstens beim Geschäft eine mondäne Atmosphäre vorziehen wurde die Notdurft spontan in die 6te Kompanie verlagert die sich über permanent besetzte Toiletten freuen durften *g*

26.11.06 16:16


 [eine Seite weiter]
Gratis bloggen bei
myblog.de