Der Tod der Raupe, ist die Geburt des Schmetterlings
Time after time

She makes me laugh... she'll make me cry
And when we talk, she wonders why
That I can't breathe into this life
With the things she says I want to die

All the things we talk about
You know they stay on my mind
On my mind
All the things we laugh about
They'll bring us through it every time
After time after time
Cause you're all I wanted to find
Go...

And I would drive the whole night through
Just so I could spend it with you
I know you're mine
And I hope it's true that when we fight, we will make it through

All the things we talk about
You know they stay on my mind
On my mind
All the things we laugh about
They'll bring us through it every time
After time after time

Cause you're all I wanted to find

I'm falling... down

Cause you're all I wanted to find

Dieser Text ist aus einem Lied von Good Charlotte. Kleine Emo-Fuckers aber mal wieder richtig schöne Texte die Berühren. So zumindest mich. Gerade dieses Sujet passt sehr trefflich auf das Vergangene. Irgendwie werde ich grade weinerlich, also hör ich mal lieber auf. Stattdessen wie immer eine witzige Bundeswehrgeschichte *g*

Es ist freitag, die Stuben sind gebohnert und gewischt, dass man sein Antlitz am Bettgestell erkennen kann. Mein Lieblingsvorgesetzer (Achtung Sarkasmus) kommt laut singend über den Gang geloffen. Trällerd irgendeine dümmliche Ballade, rauft sich die haare und meint zu mir: herr Gott, ich bekomme dieses verfickte Lied nicht mehr aus meinem Kopf heraus..aaaaaaaaaah. Ich flüstere , mehr zu mir als zu ihm, ich wüsste ja ne gute Klinik die das behandeln könne. Tja Pech, er hats gehört. Dreht postwendent um und folgt mir auf Stube. Packt sich einen Klappspaten, die offen zum prüfen auf dem Tisch liegen, und meint ich solle mich bücken. Mache ich natürlich nicht und argumentiere , dass er keine Einzelbestrafungen vor der Gruppe durchführen dürfe. Drückt er den Spaten einem Stubenkamerad in die Hand und meint, ER soll jetzt die Sadistischen Pläne des Vorgesetzen ausführen. Der weigert sich natürlich auch. Kommt der Junker (ja er wars mal wieder) auf mich zu und tritt mir gegens Schienbein. Ich frage höflich ob ich denn zurück treten dürfe- wurde leider nicht gestattet. Dann will er wissen welcher mein Spint ist. ich zeige es ihm und er reißt alles raus, wirft es auf den Boden und meint genüsslich: Hoppala jetzt aber fix auffräumen ist ja gleich Stubendurchgang....

12.11.06 18:12


Top Act

So. Wieder eine Woche Front vorrüber, sowie das Wochenende. Zu Berichten gibts nicht viel. Tristess des Alltages würde ich schon fast sagen. Nächste Woche steht das berüchtigte *Biwak* an. Freundlich umschrieben könnte man dazu sagen: Lagerfeuerromantik + campen im alten Stil. Das waren die Pluspunkte, nun zum eher negativen. Feldküche -> Selber kochen *würg* jeder der meine Kochkünste kennt weiß, dass man sich lieber mit Bonbons zuschütten sollte anstatt eine meiner Kreationen zu probieren. Ich erinnere mich noch gut an meinen Vanillepudding den ich einer guten Freundin zubereitet hatte, als diese mich besuchte. Irgendwo hatte ich mal aufgeschnappt, dass Orangenschale dem ganzen den Hauch Mondänität verleiht, der den Gourmee vom Allesfresser differenziert. Nunja, dieser Pudding war eine feste Masse in Klumpenform mit ca 40% Orangenschalenanteil. WARNUNG: Nicht nachmachen. Auch wenn sie sich darüber gefreut hatte, genießbar war er eher nicht *lach*

Von Samstag auf Sonntag wollte ich mit ein paar Bekannten eine Art *Post-Bithdayfeier* zelebrieren. Lokalität, dass Top Act in Zapfendorf. Am Freitag waren wir noch ganze 7 Zugfahrer, die dann am Samstag auf 3 geschrumpft waren. Nunja, schade aber wahr . Um 20.57 sollte der Zug in Münchberg wegfahren. Obwohl ich selbst die Koordination organisierte, schaffte ich es zu glauben, dass der Zug  erst um 21.57 losfährt. Trainiere grade zu Hause ein wenig, als ich auf einmal feststelle, dass ich noch 20 Minuten habe, duschen, anziehen, losdüsen. Punkt 20.57 sprinte ich im Bahnhof ein. Wir schmeißen uns in den eben ankommenden Zug, dieser trennt sich, eine Hälfte fährt weiter -> ratet mal in welcher wir saßen. Richtig, natürlich in der Falschen. Also die klassische Wildwestnummer abgezogen. Auf dem Ross hinterher um den Zug zu überholen und mit einem waghalsigen Manöver (bei dem wir selbstverständlich von Stuntmen gedoubelt werden), auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Naja fast. Ich drückte also das Gas bis zum Anschlag durch und wir raßten gen nächsten Halt der Bahn. Untersteinach -> zu langsam, Neumarkt -> zu langsam, also volle Kanne nach Kulmbach oO. Dort irgendwo ins Parkverbot gestellt und im Bahnhof einmarschiert. Pünktlich. Sogar eine Minute vor Abfahrt. warten... Kein Zug kommt, warten...immer noch kein Zug. Umdrehen und enttäuscht zum Auto schlurfen. Heureka, da kommt er.  Im Zug die Meldung,  in beinahe ganz Oberfranken Stromausfall. Wir kommen in Zapfendorf an; ALLES ZAPPENDUSTER: nATÜRLICH KEINE aHNUNG WO DAS tOP aCT LIEGT; ALSO BLIND LOSTAPSEN: dURCH zUFALL FINDEN WIRS SOGAR: lANGSAM KOMMEN zWEIFEL AUF: eINE dISKO OHNE sTROM..? nUNJA ICH MALTE MIR EINE aRT eRSATZGENERATOR AUS; IN DEM EIN GRUFTI RENNT, -SO DASS SICH DAS lAUFRAD BEWEGT UND sTROM ERZEUGT: ^^ (sry wegen Großschreibung, bin zu faul es erneut  zu tippen *g*) Drinnen, war alles stimmungsvoll  mit Kerzen ausgestattet, die einzige Lichtquelle in ganz Zapfendorf. Also erstmal  was zur Steigerung des Bip´s geleistet und kräftig Alkohol gezockt. Danach tanzen, tanzen,tanzen. Irgendwann mal nach Alex gucken. Hossa, der sitzt neben der Tanzfläche und knackt. Ich dachte mir, bringst du ihn besser mal raus an die Frischluft, also noch so nen netten Grufti angehaun, ob er denn mit tragen helfen könnte. Dieser erklärt sich sofort bereit und bekommt als dankeschön gleich mal ne Ladung Erbrochenes auf die Hose. Während ich mich noch in Schadenfreude wiege, dass ich verschont geblieben bin, schlägt das Schicksal in Form einer 2ten Portion auf mein Hemd zu. *grml*Drausen haben wir ihn erstmal auf ner Bank abgelegt. Der nette schwarze Mann war auch ein Psychologiestudent, so dass erstmal für Gesprächsstoff gesorgt war. Dann entdeckte ich, was man mir nicht zeigen sollte. Ja....ganz genau...eine Katze. Ich meldete mich dann erstmal ne halbe Stunde zum Mietzischnuffeln ab bis doch tatsächlich 2 kleine Vampire meinten in ein benachbartes Haus gehen zu müssen und die Katze flux mit hinein schlüpfte. Ich gab nur noch von mir: Die haben meine Mietze geklaut. Alex wacht auf: Was, wer war das? wieso hast du deine Katze mit hergebracht?* und knackt wieder weiter ^^ Dann war mal wieder tanzen angesagt, bis mir mein Gewissen flüstert, hey! Alex erfriert da drausen. Der hatte es sich aber innen schon wieder gemütlich gemacht. Die beiden angespeiten tragen ihn noch hoch um ihn auf ner Couch abzulegen. Promt liegend, lehnt er schon über der Lehne und macht erst mal wieder ne Lache auf den Boden. um 4 gingen dann die Lichter aus. Wir wurden freundlich  aber bestimmt mit im Anschlag gehaltenen Waffe (ne Scherz) darauf hingewiesen  erst unsere *Verunreinigungen* zu entfernen bevor wir gehen dürften. Gesagt getan, Diagnose: Ein Mann fehlt, aus 3 waren 2 geworden.Nunja, ich deklarierte es als natürliche Selektion, also waren Alex und ich nun auf uns allein gestellt. Noch 2 Stunden Wartezeit bis der Zug fährt *kotz* Also haben wir uns in eine Bank gelegt und dort geschlafen. Natürlich verpenn ich mal wieder unsere Heimfahrzeit und damit den Zug. Hatte auch was gutes, so lernte ich noch einen in Bamberg stationierten Amerikaner kennen, aus Ohio, der auch tierisch tot von einer Uni-Fete war und meiner Hilfe bedurfte*g*. In Kulmbach stand glatt die Polzei mit angelassenem Motor in Nähe meiner Kutsche. Aus Angst, dass sie uns verfolgten raste ich nach Hause. So besoffen bin ich auch noch nie Autogefahren -> nicht nachmachen ^^.Vieeeel später,  total übermüdet, durchgefroren und halb verhungert mit nem scheiß geschmack im Mund  kam ich dann zu Hause an und schreibe gerade :D

Was ein Tag bzw. Nacht....

5.11.06 15:15


Bundeswehr...

So, die ersten Wochen Bundeswehr sind überstanden. Neben vielen lustigen Sachen habe ich auch schon viel Schmerz erlebt. Der innere Schweinehund blockiert doch recht häufig den Sprung. Bis an die Grenzen gehen, und darüber hinaus. Nicht aufzugeben, sondern zu kämpfen. Dies ist einer der Punkte weshalb ich meinen Grundwehrdienst ableiste. Selbst kotzen zu müssen aber noch andere mitschleifen, die am Ende sind. Da ich aber keineswegs einsehe meinen Geist kastrieren zu lassen, bleibt der kleine Rebell bestehen. Ich diskutiere zu viel. Vorwurf vom Vorgesetzen, ich soll einfach Zitat: Die Fresse halten, ein Soldat diskutiert nicht...

Gut, bin ich eben kein Soldat, ich nehme nicht alles still hin. Egal was passiert, ich werde mich niemals mehr verstellen. Selbstverständlich habe ich salop gesagt die *Arschkarte* gezogen. Ich bin allen Vorgesetzen ein Begriff, bin technisch nicht gerade versiert, falle oft negativ auf. Mir ist es egal, so triffts wenigstens mich und keine Anderen. Mal wieder instinktives Sozialverhalten? Immerhin bin ich ein recht guter Schütze. Um mal ein paar Beispiele zur Rebellion aufzuzeigen *lach*: Schießposition: Stehend angestrichen. Dabei stützt sich der Soldat z.B an einer Hauswand ab, lugt rechts am Vorsprung vorbei und legt die Waffe auf den abgespreizten linken Daumen auf. Frage eines Kameraden: Was tun wir, wenn das vorbeischauen rechts nicht möglich ist und wir links schauen müssten? (da würde man ja folglich seine Deckung preisgeben und die Waffe müsste anders getragen werden.

Ich antworte: In so einem Fall heben wir einfach die weiße Flagge und ergeben uns, da wir nicht ausgebildet sind links an einer Deckung vorbeizuschießen. Der Vorgesetze Fahenjunker Kneuse kommt mit wutverzerrtem Gesicht auf mich zu:

Wenn sie noch einmal das Wort aufgeben verwenden, pumpen sie so viele Liegestütze, dass ihnen die Arme brechen. Ich konnte nicht mehr und musste lachen. Gefiel ihm gar nicht ^^.

Weiteres Beispiel: Antreten des Zuges, zwischen jedem soll ca. ein Ellebogen Platz sein. ich stehe zu weit entfernt. Wieder meint der Junker ob ich denn Angst vor meinem Kameraden hätte. Ich schaue ihn an, nicke und meine: Ja Herr Fahnenjunker. ..Diesmal wäre er fast explodiert.

Waffenreinigen: Alle müssen mit einem Stuhl und ihrem Reinigungsgerät vor der Stube antreten. Ich verliere meine Bürste und lehne mich leicht zurück um unter dne Stuhl blicken zu können wo ich die Bürste vermute. Stabsunteroffizier: Gehn sie von der Wand weg! Ich bin nicht an der Wand, suche meine Bürste. Gehn sie von der Wand weg, mann!! Ich suche meine Bürste!!! Er reißt meinen Stuhl weg, wirft ihn um und brüllt mich an, nie wieder zu widersprechen ^^

Oberfeldwebel Alt, ein lispelnder Funker, der nun bei den grenis gelandet ist. Wird von keinem wirklich ernst genommen. Muss sich durch ständiges herumnörgeln in Anwesendheit anderer Vorgesetzer profilieren. Privat ein ganz netter Mensch. Befehl: Stehen sie um punkt 13.48 vor dem Gebäude. Wir schauen auf die Uhr im Gang, es ist 42. um 44 stehn wir draußen. Wenig später der komplette Zug. (es sind keine 3 Minuten vergangen). Er blickt auf seine Uhr: Ess isst jetzt 13.50. Iss kann auch anderss... Schanuzt us  an. Keiner sagt was, obwohl wir alle zur korrekten Zeit drauße waren. Ich kann mal wieder meine Klappe  nicht halten und äußere mich: Zur Verteidigung herr Oberfeldwebel. Laut öffentlicher Uhr im Gang sind wir alle pünktlich. Er schaut mich verärgert an. Wass erlauben ssie sich? Wenn iss ssage es ist 50 dann ist es so. Sie müssen sich nach MEINER Uhr richten. Aber, Herr Oberfeldwebel, ich habe keine Möglichkeit auf Ihre Uhr zu blicken, da sie diese doch am Mann tragen. er überlegt kurz... Dann hätten sie eben umrechnen müssen als ich ihnen vor 4 Stunden die Uhrzeit gesagt habe..

Ich dachte mein Schwein pfeift und lachte ihn mich hinein, sowas dämliches hatte ich ja noch nie gehört!

28.10.06 15:30


Bund fürs Leben

 

Nun ist es also soweit... Noch einmal schlafen. Dann beginnt der Freiflug in einen neuen Lebensabschnitt. Die Weichen sind gestellt. Alles was mich an die Heimat band wurde geleugnet, verbrand oder gelöscht. All deleted. Ich höre mich schon fast wie ein alter Kriegsveteran an, der erneut in ein Krisengebiet versetzt wird, oder wie ein alter Wehrmachtssoldat, der am morgigen Tag für sein Vaterland in den Krieg zieht.

Vorgestern erfuhr ich Wahrheiten die nicht für meine Ohren bestimmt waren. So ist es immer im  Leben. Ist man unentschlossen und voller Zweifel, trifft man auf Menschen die für dich die Entscheidung treffen. So auch bei mir. Familie- habe ich keine, Liebe- wurde zerstört, Freunde- hielt ich mir nie, da zu gefährlich. Alle Wege sind offen, es gibt kein zurück mehr nur noch das neue, noch Unvorstellbare...

2.10.06 23:17


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