Der Tod der Raupe, ist die Geburt des Schmetterlings
No Mercy

Hola!

Na endlich. Seid dieser Woche weiß ich endlich, dass mir die Zeit bei der Bundeswehr doch tatsächlich das bringt was ich mir vorgestellt hatte. Wenngleich im Unterbewusstsein. Da ich an den Rand meines Verstandes gebracht wurde und beinahe soweit, dass ich mich selbst vergesse und meine archaischen Instinkte hätte hochkommen lassen. So wäre ich zu einem anderen Menschen geworden. Ein höchstmaß an Selbstberherrschung und Disziplin, endlich bis an meine Grenzen gebracht zu werden. Fantastisch. Ich wurde ungerecht behandelt. so ungerecht wie es nur irgendwie ging. Und das wo ich wirklich effektiv nur mit Ungerechtigkeit gezeizt werden kann. Langsam wuchs die Wut und der Hass in mir und verlieh mir Flügel. Ich wurde zu einem Dämon. Ein herrliches Gefühl. Letzte Woche stand das 2te Biwak auf dem Plan. Ich brachte es gut über die Bühne, doch kurz vor dem heimmarsch richtete sich der Zorn des Vorgesetzten wieder einmal auf mich. Ich wurde seid dem Morgen mit Aufgaben überhäuft, z.B Streife laufen, essen holen, Pötte reinigen usw, so dass ich keine Zeit hatte meine Sachen zusammen zupacken, was die anderen schon taten. Ich hatte ganze 7 Minuten um Zelt abzubauen und alle Klamotten wieder halbwegs wasserfest in den Rucksack zu stopfen. Dementsprechend sah er auch aus. Als der FW das sah erbrach er eine Suada über mich, nach dem Motto ich hätte nun 2 Stunden Zeit gehabt meine Dinge zu verstauen , bla. Anschließend legte ich seiner Meinung nach den Nässeschutz zu langsam an (ich hatte ihn als 2tes fertig angezogen) und wurde damit gleich mal zum MG-Träger ernannt. Nun trug ich seiner Meinung nach die Waffe falsch (ging nicht anders da mein Rucksack krumm und schief hing) und durfte sie in der Pirschhaltung mit Gurt um den Nacken gelegt schleppen. Ein wenig unangenehm nach längerer zeit. Prommt mussten wir eine längere Route laufen auf Befehl von ganz oben sowie nicht laufen sondern joggen. Also durfte ich im knackigen Laufschritt mit ca 30 Kg Gepäck rennen. Dem nicht genug mussten wir endlich in der Kaserne angekommen auch noch eine Runde Hindernissbahn absolvieren samt Rucksack versteht sich. Da ich vom laufen nach 3 tagen fast ohne Schlaf und permanenter Bewegung ziemlich geschafft war kochte ich vor Wut. Einerseits war ich froh, dass ich das Mg tragen durfte, da doch viele aus meiner Gruppe einfach zu schwach für den Job waren. Schon beim laufen haben es 3 Mann wieder vergeigt und klappten fast zusammen. Auf der Hb maulte mich dann jeder Vorgesetze noch an, dass doch mein Rucksack scheiße gebpackt sei. Also war ich ihn einfahc auf die Füße eines Oberfeldwebels und meinte trotzig ich wolle nicht mehr. Der meinte: Sie habne bloß keinen Bocvk mehr, nehmen sie dieses scheiß Ding und erledigen sie die Hb. Ich maulöte, stimmt ich habe keine Lust mehr auf den Müll, nahm den Rucksack dennoch wieder auf und warf noch ein trotziges: So...damit sie endlich die Klappe halten hinterher. dann sputete ich mich aus seinen Augen zu kommen *g*Herrlich- genau das wollte ich. Endlich erste Erfolge sind zu verbuchen, womöglich erste Schritte Richtung weiterem Lebenssinn

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Neuer Gewichtsstand: 1.12.06 : 77,6 und damit ca 3 Kilogramm mehr seid ich einberufen worden bin

Bild: Kurz vorm Haare entfernen und Piercing selber stechen (Lippe links unten) ^^

Rauchhaus Song

Der Mariannenplatz war blau, soviel Bullen waren da,
und Mensch Meier mußte heulen, das war wohl das Tränengas.
Und er fragt irgendeinen: "Sag mal, ist hier heut 'n Fest?"
"Sowas ähnliches", sacht einer "das Bethanien wird besetzt."
"Wird auch Zeit", sachte Mensch Meier, stand ja lange genug leer.
Ach, wie schön wär doch das Leben, gäb es keine Pollis mehr.
Doch der Einsatzleiter brüllte: "Räumt den Mariannenplatz,
damit meine Knüppelgarde genug Platz zum Knüppeln hat!"

Doch die Leute im besetzen Haus
riefen: "Ihr kriegt uns hier nicht raus!
Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich
Schmidt und Press und Mosch aus Kreuzberg raus."

Der Senator war stinksauer, die CDU war schwer empört,
daß die Typen sich jetzt nehmen, was ihnen sowieso gehört.
Aber um der Welt zu zeigen, wie großzügig sie sind,
sachten sie: "Wir räumen später, lassen sie erstmal drin!"
Und vier Monate später stand in Springer's heißem Blatt,
daß das Georg-von-Rauch-Haus eine Bombenwerkstatt hat.
Und die deutlichen Beweise sind zehn leere Flaschen Wein
und zehn leere Flaschen können schnell zehn Mollies sein.

Doch die Leute im Rauch-Haus
riefen: "Ihr kriegt uns hier nicht raus!
Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich
Schmidt und Press und Mosch aus Kreuzberg raus."

Letzten Montag traf Mensch Meier in der U-Bahn seinen Sohn.
Der sagte: "Die woll'n das Rauch-Haus räumen,
ich muß wohl wieder zu Hause wohnen."
"Is ja irre", sagt Mensch Meier "sind wa wieder einer mehr
in uns'rer Zweiraum Zimmer Luxuswohnung und das Bethanien steht wieder leer.
Sag mir eins, ha'm die da oben Stroh oder Scheiße in ihrem Kopf?
Die wohnen in den schärfsten Villen, unsereins im letzten Loch.
Wenn die das Rauch-Haus wirklich räumen,
bin ich aber mit dabei und hau den ersten Bullen,
die da auftauchen ihre Köppe ein.

Und ich schrei's laut:
"Ihr kriegt uns hier nicht raus!
Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich
Schmidt und Press und Mosch aus Kreuzberg raus."

2.12.06 15:50
 


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